Volltreffer:
»Knapp daneben«
Regie: Ulrich Waller
 Trotz
aller Beteuerungen, dass nach dem elften September nichts mehr wie vorher sein werde, ist Schröder
immer noch Kanzler, Bush regiert immer noch die USA, und Bin Laden läuft immer noch frei herum.
Aber egal, wie die Situation wirklich ist: Entscheidend ist die Meinung, die wir darüber haben.
Wer sich nicht schon längst eine angelesen, abgeguckt, kopiert oder sonst wie erschlichen hat, ist
ein Verlierer. Denn ernst genommen wird in der small-talk-geprägten Spaßgesellschaft derjenige,
der mitredet. Worum es wirklich geht, begreift und erklärt sowieso niemand.
So hat der meinungsbewusste Verbraucher oft das Problem, daneben zu liegen. Aber
keine Angst: Das hat er gemeinsam mit Wirtschaftsweisen, Politikern und Partnern
in Beziehungen.
Für diese Menschen
ist aber noch nicht alles vorbei: da ist ein Platz für sie – bei Arnulf Rating in der Show.
Da weiß man: Knapp vorbei ist voll im Strom. Hier trifft man sich in großer Zahl und die
Stimmung ist gut. Danebenliegen ist wirklich in. Und ziemlich nah am Puls der Zeit.
Bei Arnulf Rating
ist es wie im wahren Leben – wo es auch dann erst richtig lustig wird, wenn in der Normalität
der Spaß aufhört. Hier kommt alles zur Sprache. Aus erster Hand. Nach dem Prinzip: Wenn wir
etwas über Wechselwähler, Meinungsführer oder Gene und Prionen wissen wollen – fragen
wir sie doch einfach selber! Sie sind mitten unter uns.
Arnulf Rating, »dieser notorisch politische, urkomische, ebenso blitzgescheite wie blitzschnelle
Wahlberliner« (Rhein-Neckar-Zeitung), zählt zu den schärfsten Zungen des deutschen Politkabaretts.
Ratings Spezialität ist der Blickwinkel, aus dem er seine Figuren betrachtet. Er liefert Unterhaltung,
ohne auf Haltung zu verzichten. Das kann zu schönen Ergebnissen führen:
»›Knapp
daneben‹ ist ein gestreckter Galopp durch die Schieflage der Nation, mit einem Reiter, der sich
mit anarchischem Witz und analytischer Gedankenakrobatik souverän im Sattel hält.« (Abendzeitung
München)
»So sollte das Politkabarett der Zukunft aussehen; näher am Geschehen, tiefer in den Köpfen,
mehr Eigenverantwortung für den Zuhörer.« (Kieler Nachrichten)
»Rating beherrscht die Kunst der groben Worte mit intellektuellem Schliff…« (Frankfurter
Allgemeine Zeitung)
Wie und
warum und Arnulf Rating nach dem 11. September das Programm geändert hat
Ein Bericht und jede Menge schöner Fotos von Arnulf Ratings Auftritt am
14.03.2003 in Bruchhausen-Vilsen findet sich hier: www.dh-aktuell.de/aktuell/bruvil/030314-rating
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